Ronny Spiegel, Violine
Der in Winterthur geborene Ronny Spiegel studierte in London und Lausanne. Stets Neues zu entdecken, um dabei Inspiration zu erlangen, ist bis heute sein musikalisches Credo.
Als freischaffender Musiker ist Ronny Spiegel in diversen Genres bekannt. Zu seinen langjährigen Projekten zählen das Balkan Quartett „musique en route“, das „Kaleidoscope String Quartet“ und das Klavierquartett „s-ensemble“, mit welchen er im In und Ausland zahlreiche Konzerte spielt. Als Gastkonzertmeister tritt er mit der Camerata Schweiz, der Basel Sinfonietta, dem Collegium Basel oder dem Kurpfälzischen Kammerorchester auf. Seit mehreren Jahren gilt sein Interesse ebenfalls der historischen Aufführungspraxis. Eine Leidenschaft, der er als Zuzüger im La Folia Barockorchester (D) und beim Orchestra La Scintilla nachgeht.
Duo Éclat
In jungen Jahren begegneten sich die Pianistin Luisa Sereina Splett und der Geiger Ronny Spiegel auf ihrem musikalischen Werdegang immer wieder an diversen Jugendmusikwettbewerben im In- und Ausland. Traten sie ehemals «gegeneinander» an, teilen sie sich heute, 30 Jahre später, die Bühne als Duo Éclat. Ganz im Sinne der Leuchtkraft möchten sie sich vor allem dem Oeuvre der bis heute noch im Schatten stehenden Komponistinnen des 19. und 20. Jahrhunderts widmen.
Andrea Sutter, Violoncello
Die in Winterthur geborene Violoncellistin Andrea Sutter absolvierte ihr Studium bei Conradin Brotbek und Raphael Wallfisch. Sie spielt als Zuzügerin im Orchester der Oper Zürich, im Sinfonieorchester St. Gallen und im Musikkollegium Winterthur. Außergewöhnliche Engagements führen sie auf Openair- und Musicalbühnen, z. Bsp. mit der Mundartsängerin Sina, John Lord (Deep Purple) und Donna Summer. Sie unterrichtet an der Musikschule in Erlenbach und wurde 2011 mit den Förderpreisen der Hans Huber-Stiftung und der Marianne und Curt Dienemann-Stiftung ausgezeichnet.
Alfred Felder, Komposition
Alfred Felder wurde in Luzern geboren und studierte Violoncello und Komposition an der Musikhochschule Luzern und am Mozarteum Salzburg. Solocellist verschiedener Kammerorchester, von 1977-1983 Mitglied der Festival Strings Lucerne. Als Solist und Kammermusiker konzertierte er in Europa, Kanada, Indien, China und Japan. Kompositionsaufträge namhafter Orchester der Schweiz, Auftragswerke für Wettbewerbe und Festivals. Am 3. April 2025 wird seine Oper „Walpurgisnacht“ in Winterthur uraufgeführt. Aufnahmen mit seinen Werken sind bei VdE Gallo, swiss pan, centaur Records und roccosound erschienen. All seine Manuskripte sind als Vorlass in der Zentralbibliothek Zürich.
Kathrin von Kieseritzky, Saxophone
Kathrin von Kieseritzky lebt als freiberufliche Musikerin in Berlin und spielt in verschiedenen kammermusikalischen Formationen.
Konzertreisen führten sie u.a. nach Mexiko, Panama, Costa Rica und Trinidad & Tobago. Sie ist Gründungsmitglied im ADUMÁ Saxophonquartett, mit dem sie mehrere Preise erspielte.
Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Aufführung von zeitgenössischer Musik und die freie Improvisation, was sich auch in zahlreichen Musik(Theater)-Projekten mit und für Kinder niederschlägt, u.a. als musikalische Leiterin beim Kinderclub der Deutschen Oper Berlin.
KLUSA-Duo
Seit 2020 sind Kathrin von Kieseritzky und Luisa Sereina Splett im KLUSA-Duo auf der Suche nach spannenden und ungewöhnlichen Konzertprogrammen. Dabei wollen sie in der Besetzung Saxophon und Klavier Neues, bislang wenig Gehörtes entdecken und Bewährtes auf frische und unkonventionelle Weise neu interpretieren. Für ihre bisherigen Programme erhielten sie Förderungen von der dezentralen Kulturarbeit Steglitz und ein Stipendium vom Musikfonds e.V. Im Mai 2025 findet zum ersten Mal ihr neu gegründetes Festival EX-IN in Berlin statt. Im Fokus steht dabei das Leben und Wirken von Komponistinnen im Exil.
Mayako Kubo, Komposition
In Osaka schloss die in Kobe geborene Mayako Kubo ihr Klavierstudium ab. In Wien studierte sie Komposition, Musikgeschichte und Philosophie an der Universität der Künste, in Hannover und Stuttgart bei Helmut Lachenmann. Seit 1985 lebt sie in Berlin, Musik-wissenschaftsstudium bei Carl Dahlhaus.
Gründungsmitglied der Gesellschaft für Zeitgenössische Musik „ZeitMusik”.
Ihr Kompositionsstil verdankt viel der klassischen Klavierausbildung, den Studien am Institut für Elektro-akustische und Experimentelle Musik Wien sowie der Auseinandersetzung mit Tanz, Theater und Performance. Sie entwickelt eine ganz spezifische, freie und expressive Tonwelt. „Terzen und Straßenbahngeräusche – beides ist immer da.”
Sylvia Thereza, Klavier
Sylvia Thereza wurde in Rio de Janeiro geboren und begann bereits mit drei Jahren, Klavier zu spielen. Maria João Pires wurde ihre Lehrerin und Mentorin und Sylvia Thereza arbeitete als ihre Assistentin am Queen Elizabeth Konservatorium in Brüssel, jetzt ist sie Professorin am LUCA Konservatorium in Brüssel.
2023 nahm sie mit dem Geiger Daniel Hope die CD „America“ auf und tourte mit ihm durch Europa. Sylvia Thereza lebt in Brüssel und Barcelona und spielt auf der ganzen Welt. Die von ihr mitgegründete Organisation UANÁ setzt sich für Kunst ein, die für Menschen in Not auf der ganzen Welt produziert wird.
Astrid Leutwyler, Violine
Die Zürcherin Astrid Leutwyler begann ihre Karriere als Erste Konzertmeisterin bei den Bamberger Symphonikern, als erste Geigerin im Orchestra Mozart unter der Leitung von Claudio Abbado sowie als stellvertretende Stimmführerin bei den Düsseldorfer Symphonikern. Engagements beim Mahler Chamber Orchestra, Zürcher Kammerorchester und beim Münchner Kammerorchester.
Fokus auf Kammermusikliteratur und selten gehörte Werke in aussergewöhnlichen Besetzungen.
Aktuell spielt sie als Mitglied des Balthasar Neumann Ensembles unter der Leitung von Thomas Hengelbrock.
Seit 2017 Leitung des Klassikfestivals Küsnacht.
Astrid Leutwyler spielt auf einem Instrument von Anselmo Bellosio (Venedig, 1778).
Meredith Kuliew, Viola
Die Winterthurerin Meredith Kuliew absolvierte ihre beiden Masterstudien in Performance und Orchester an der Hochschule Luzern bei Isabel Charisius. Den Bachelor of Arts an der ZHdK in der Klasse von Wendy Enderle schliesst sie mit Höchstnote ab. Auftritte unter anderem im KKL Luzern, Tonhalle Zürich, Goldener Saal Wien, Pfauensaal Zürich. Kuliew ist Initiantin und künstlerische Leiterin von FemaleClassics . Mitglied des TriOlogie String Trio, dessen Debut-CD 2024 erschienen ist. Seit ihrer frühen Kindheit ist Kuliew fasziniert von Verbindungen in andere künstlerische Medien. Kooperationen mit bildenden Künstler*innen und Unterricht in Jazzgeige bei Simon Heggendorn runden ihren Facettenreichtum ab. Im Jahr 2018 gründete Kuliew das Amateurorchester Stadtstriicher und wirkte bis im Winter 2022 als dessen musikalische Leiterin.
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Chiara Samatanga, Violoncello
Chiara Samatanga wurde in Zürich geboren. Studium bei Thomas Grossenbacher, Jens Peter Maintz und Steven Isserlis . Preisträgerin des Internationalen Lutoslawski-Wettbewerbs in Warschau sowie des Pierre Fournier Awards in London. Auftritte als Solistin mit dem Tonhalle-Orchester Zürich, Beethoven-Orchester Bonn, Frankfurter Opern-und Museumsorchester, Philharmonia Orchestra (London), der Kammerphilharmonie Potsdam und der Israel Camerata Jerusalem. Seit 2018 Cellistin des Carmina Quartetts. Seit Herbst 2023 leitet Chiara eine Celloklasse an der Hochschule der Künste Bern. 2024 schloss sie ihren Master in Psychologie ab. Sie verfolgt ein großes Interesse für Überschneidungen dieses Fachgebiets mit der Musikwelt.
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Galatea Quartett
Das Galatea Quartett wurde im Jahr 2005 gegründet. Seine Mitglieder sind die Geschwister Sarah und Julien Kilchenmann (Violine und Cello), Yuka Tsuboi (Violine) und Hugo Bollschweiler (Viola). Nach prägenden Anfängen in Zürich mit Stephan Görner und Berlin mit dem Artemis Quartett kamen Wettbewerbserfolge in Genf, Zürich, Osaka und Bordeaux. Konzerttourneen und Einladungen an Musikfestivals führten durch Europa, Japan, Argentinien, Kanada, Israel und Indien. Neben dem klassischen Repertoire hat das Galatea Quartett immer auch ungewohntes Terrain erkundet und innovative, genreübergreifende Konzepte entworfen und so sind auch Crossover-Projekte beinahe alltäglich. Die Abenteuerlust ist ansteckend: das Galatea Quartett hat sein Publikum gefunden und das Echo in der Fachwelt ist mehr als nur wohlwollend. “Tango”, das neuste musikalische Ausrufezeichen des Ensembles, unterstreicht die Lust auf die beständige, unangepasste Horizonterweiterung jenseits des Mainstreams.
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Christina Schäfer, Organisation, Abendbegleitung
Seit 2010 organisiert und koordiniert die Zürcherin Christina Schäfer Auftritte und Konzerte, begleitet Künstler*innen und ist Ansprechperson für alle Beteiligten. Für das Chorseminar «Chor der 100» ist sie für die Organisation zuständig, ebenso für den Vertrieb von David Langs Kompositionen für Chöre und Orchester. Sie ist im Vorstand verschiedener Konzertreihen, leitet Produktion und Geschäfts-stelle bei „Bühne Mammern“. Ursprünglich aus der Hotellerie kommend, begeisterte sie sich für das Personalwesen in größeren Hotelkomplexen und in der Privatwirtschaft. Wohlfühlmomente, gute Atmosphäre und optimale Rahmenbedingungen für alle Beteiligten eines Projekts zu schaffen, ist ihre Leidenschaft.
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Olivia Staub, Staub & Wirbel, Fundraising und Pressearbeit
Olivia Staub will Wirbel machen: mit Geschichten, die inspirieren, informieren, bewegen. Ihre Reise begann im Journalismus, doch ihre Leidenschaft fand sie in der Unternehmenskommunikation. Ob in den Jahren in einem der bekanntesten Winterthurer Musikclubs, bei der renommierten Werbeagentur in Zürich oder jetzt mit Staub & Wirbel: Der Anspruch, Kommunikation mit Haltung und Herz zu machen, ist die DNA ihrer Arbeit.
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Luisa Sereina Splett, Klavier, künstlerische Leitung und Organisation
Der Weg der Winterthurer Pianistin Luisa Sereina Splett führte von Zürich über Santiago de Chile und St. Petersburg nach Berlin. Sie spricht sechs Sprachen und verbindet nationale Klavierschulen zu ihrem ganz persönlichen Stil. Mit sieben Jahren stand sie zum ersten Mal auf der Bühne, seitdem ist sie als Solistin und Kammermusikerin in der Schweiz, Europa, Russland, Nord- und Südamerika unterwegs. Als Gastdozentin unterrichtet sie auf ihren Reisen an Universitäten und Musikhochschulen. Dass Musik weltweit verbindet, erfährt sie immer wieder durch Vermittlungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen, unterwegs und in Berlin. So leitet sie an der Staatsoper Berlin Workshops für die Generation 60+, für Willkommensklassen und begleitet den Jugendchor. Im Vordergrund ihres künstlerischen Schaffens steht die Entdeckung von Ungespieltem, die Kombination von Altem mit Neuem. Dies zeigt sie in ihrer neugegründeten Konzertreihe MUT in Winterthur, sowie in verschiedenen Ensembles.
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